Sebastian Heller

WastLiebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger!

„Verantwortlichkeit liegt da, wo man lebt!“
Dieser Satz von Sepp Daxenberger, dem wohl markantesten bayerischen Grünen, bringt meine Motivation für die Kommunalpolitik exakt auf den Punkt.
Hier in der Gemeinde Chieming bin ich seit fast 40 Jahren daheim. Hier kenne ich mich aus, hier möchte ich als Bürgermeister Verantwortung übernehmen!

In das Bürgermeisteramt werde ich all meine Kraft und Erfahrung mitbringen. Ebenso die konkreten Pläne für eine gute, nachhaltige und vor allem „enkeltaugliche“ Zukunft unserer Gemeinde.

Amtsleitung, Richtlinienkompetenz und Interessensausgleich

„Kommunale Selbstverwaltung“ heißt das Erfolgsrezept für Zusammenhalt und Eigenverantwortung in einer lebendigen und funktionierenden Gemeinde-Demokratie.

Als möglicher neuer Chef der Verwaltung werde ich die Richtlinienkompetenz des Bürgermeisters lösungsorientiert und transparent ausrichten. In der Amtsführung setze ich auf wertschätzende und konstruktive Personalführung. Meine Erfahrungen als langjähriger Gesamtleiter der Heilpädagogischen Zentren Ruhpolding und Piding mit mehr als 300 Mitarbeitenden bestärken mich darin deutlich.

Ich bin überzeugt, dass außerordentliche Entscheidungen neben der kritisch konstruktiven Beratung im Gemeinderat auch den offenen Dialog mit der Bevölkerung brauchen. Ich finde mich da bei Benedikt von Nursia wieder, der in seiner Ordensregel schreibt: „Tue nichts ohne Rat, damit du nach der Tat (= Entscheidung) nichts zu bereuen hast“.

Nicht nur bei Bauvorhaben sind nachvollziehbare Ziele und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger mit den Interessen der Allgemeinheit abzuwägen.
Als Bürgermeister werde ich, natürlich unter Berücksichtigung der geltenden Gesetze, stets aufmerksam zuhören, ganz genau hinschauen und am Ende zustimmungsfähige Lösungen auf den Tisch zu legen.

Ökologie, Ökonomie und Soziales

Klimawandel, Artensterben, zunehmende soziale Spannungen und nicht zuletzt die Folgen von Krieg, Flucht und Vertreibung prägen die aktuelle gesellschaftliche Debatte. Papst Franziskus schreibt in seiner sozial-ökologischen Enzyklika „Laudato si“ von der „Sorge um das gemeinsame Haus“.
In diesem gemeinsamen Haus haben wir für unsere Gemeinde Sorge zu tragen. Das bedeutet: Ökologie, lokale Ökonomie und das Soziale stehen bei uns dauerhaft in einem gesunden Verhältnis zueinander. Nur so können wir ein verantwortbares Leben führen und zugleich die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder sichern.

Das braucht mutige Lösungen, die manchmal auch mühsam sein werden. Aber ermutigt durch die Erfahrungen, die ich bislang als Gemeinde- und Kreisrat, wie auch in meinen kirchlich – caritativen Ehrenämtern gesammelt habe, kandidiere ich am 15. März 2020 für das Bürgermeisteramt und bitte um Ihre Unterstützung!